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Politische Gesprächsrunden

 

Die politischen Gesprächsrunden des Projekts „Familienernährerinnen“ in Kooperation mit den DGB-Bezirken und den Mitgliedsgewerkschaften fanden Ende 2012 und Anfang 2013 in den Städten Mainz, Wiesbaden, Hannover, Kassel und Dresden statt. Ziel der Gespräche war es, auf Landes- und kommunaler Ebene für die Arbeits- und Lebensbedingungen von Familienernährerinnen zu sensibilisieren. Eingeladen waren Parlamentarier/innen, Gewerkschafter/innen, betriebliche und kommunale Akteur/innen der Gleichstellungs- und Arbeitsmarktpolitik. Verschiedene Veranstaltungsformate wurden dafür ausprobiert und reichten von einem Projektbesuch im Arbeitskreis der SPD-Landtagsfraktion in Mainz über kleinere regionale Abendveranstaltungen bis hin zu einer größeren gleichstellungspolitischen Tagung in Dresden. Festgehalten werden kann: Alle Gespräche und Diskussionsrunden waren ein voller Erfolg!

Nach einem Input durch das Projektteam zum Phänomen der Familienernährerinnen rankten sich die anschließenden Diskussionen um Themen wie Minijobs, Alterssicherung von Frauen, das Ehegattensplitting und Fragen des Selbstverständnisses von Frauen, also in welcher Rolle sie sich sehen. Auch ob und welche Vorbehalte Arbeitgeber gegenüber Teilzeitmodellen äußern und wie diesen begegnet werden kann, wurde besprochen.

Eine Beobachtung, die das Projektteam auf der Reise durch Deutschland verzeichnen konnte: Während in den alten Bundesländern Fragen des Hauptverdienstes in einer Familie stärker mit Problemen der Geschlechterrollen und des Selbstverständnisses von Frauen verknüpft wurden, diskutierten die Teilnehmer/innen der politischen Gesprächsrunden in den neuen Bundesländern stärker betriebliche Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. In Ostdeutschland gibt es sehr viel häufiger Familienernährerinnen als in Westdeutschland und führen daher seltener zu Irritationen.

Es wurde deutlich, dass das Projekt „Familienernährerinnen“ mit seinem Fokus auf eine eigenständige Existenzsicherung von Frauen, Geschlechterrollenpluralismus für Frauen und Männer sowie eine erfolgreiche Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf dem richtigen Weg ist. Wir danken nochmals ausdrücklich allen Beteiligten für die Teilnahme, die intensiven Diskussionen und den ertragreichen Austausch.

 

 
DGB Frauen
 

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